Unterwegs im Altmühltal

Traisa. Bei einem dreitägigen Ausflug gingen die Mitglieder des Ohlebach-Theaters auf Fossiliensuche, inszenierten spontan Einakter und genossen das Beisammensein.

Viel Gelächter schallte über den Platz vor dem Traisaer Bürgerhaus, als das Ohlebach-Theater und einige Gäste gemeinsam gut gelaunt zu ihrer Busfahrt nach Wasserzell aufbrachen, einem Vorort von Eichstätt. Als erstes Etappenziel hatte sich Erich Maurer, Abteilungsleiter und Organisator der Fahrt, Rothenburg ob der Tauber ausgeguckt. Dort zog die Gruppe durch die malerische Altstadt und besuchte unter anderem das Weihnachtsland von Käthe Wohlfahrt, das Kriminalmuseum, den Wehrgang entlang der Stadtmauer und das historische Rathaus mit seinem Glockenspiel. Von der Gemarkung der Altmühl in Rothenburg aus ging es mit dem Bus weiter den Flußlauf entlang bis zum Hotel in Wasserzell, wo das herrliche Sommerwetter zu einem netten Abend im Biergarten einlud.

Am zweiten Tag hatte das Ohlebach-Theater dann eine Verabredung mit Greifvögeln. Auf der Rosenburg in Riedenburg beobachtete es bei einer Vorführung frei fliegende Adler, Geier, Falken, Milane, Bussarde und Uhus und  ließ sich von einem Falkner über die Lebensweise dieser Greifvögel informieren. Zurück in Eichstätt machte sich die Gruppe auf Fossiliensuche. Denn im Museum Bergér konnte sie nicht nur Fossilienfunde aus dem Altmühltal und der Grube Messel bestaunen, sondern sich in einem stillgelegten Steinbruch auch selbst auf die Suche nach versteinerten Tieren und Pflanzen machen. Einige konnten so tatsächlich Souvenirs aus der Urzeit mit nach Traisa nehmen.

Mit frischem Teamgeist geht es nun wieder an die Proben

Nach einem gemeinsamen Abschlussessen inszenierte Regisseurin Susanne Buhlinger-Seipp einen kurzen und lustigen Einakter, bei dem sie Spontanität forderte. Denn das Publikum war zugleich das Ensemble. Danach traten die Reisenden in einem Quiz von Nathalie Seipp und Tilmann Wabel mit ihrem Wissen über die Ereignisse und Informationen des Tages gegeneinander an. Am Abreisetag fuhr das Ohlebach-Theater dann zum Kloster Weltenburg, um von dort aus mit dem Schiff „Renate“ durch den Donaudurchbruch in die Altmühl und auf den Main-Donau-Kanal bis Riedenburg zu fahren. Dort wartete bereits der Bus, der die  illustre Gruppe zurück nach Traisa brachte.

Mit frischem Teamgeist und Motivation stellt sich das Ohlebach-Theater jetzt den nächsten Höhepunkten. Denn die Vorbereitungen und Proben für das neue Stück „Chaos im Bestattungshaus“ laufen bereits auf Hochtouren. Premiere ist am 27. Oktober, Karten gibt es bereits im Internet.

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